27. Tag der Bäuerin | Donnerstag, 17. Oktober

Bis hierhin. Und dann weiter. Wann uns Grenzen nützen – und wann es Zeit ist, sie zu sprengen.

Wer kennt sie nicht: Grenzen, die uns einschränken, die uns blockieren, das Leben schwer machen. Dann und wann erscheinen uns Grenzen wie eine grosse Wand. Wir glauben, sie nicht überwinden oder durchbrechen zu können. Bei näherem Hinsehen und erneutem Nachdenken finden wir unter Umständen Möglichkeiten, die Wand zu umgehen. Es gibt auch Grenzen, die man akzeptieren muss. Dann Wege zu finden, wie man mit diesen Grenzen umgeht, ist eine grosse Herausforderung. Auch in diesem Fall lohnt es sich, gute oder gangbare Wege zu suchen. Sicher ist: Eine intensive Auseinandersetzung führt uns weiter, öffnet Türen und lässt uns geeignete Lösungen finden.

 

Der 27. Tag der Bäuerin vom Donnerstag, 17. Oktober findet im Rahmen der OLMA im Forum in der Halle 9.2 statt.

 

 

09.45 – 10.30 Uhr 

Treffpunkt und Begrüssungskaffee

 

10.30 – 12.30 Uhr 

Gesprächsrunde und Diskussion mit folgenden Persönlichkeiten:

Franz Burri

Franz Burri, Mutterkuhhalter, Dagmersellen

Franz hat gemeinsam mit seiner Frau Anita einen erfolgreichen Betrieb mit 135 Limousintieren aufgebaut. Die Tiere vermarkten sie selber: An Auktionen, direkt ab Stall oder als Natura Beef im Fleischverkauf. Die Familie feierte an diversen Viehschauen Erfolge und ist seit 13 Jahren Limousin-Schweizermeister. Der Mutterkuhhalter ist stolz, dass sein Sohn in seine Fussstapfen treten möchte.

Veronika Ebnöther

Schwester Veronika, Geweihte Jungfrau (katholische Freelance-Schwester), Domat / Ems

Die Gefängnisseelsorgerin arbeitet im Sennhof in Chur und in der Realta in Cazis. Zuvor war sie Religionslehrerin in Graubünden und Missionarin in der Bergwüste Boliviens. In ihrer Freizeit stellt sie eigenes Brot her, lädt Leute ein, macht Sport, widmet sich dem Garten und liest viel. Sie ist ständig auf der Suche nach Schönheit, die letztendlich Gott ist.

Sefika Garibovic

Sefika Garibovic, Expertin für Nacherziehung und Resozialisierung, Zug

Die Buchautorin arbeitet mit Jugendstaatsanwaltschaften, KESB, Schulen, Eltern und den «austherapierten» Jugendlichen selbst, um ihnen einen Weg in die Gesellschaft und das Berufsleben zu weisen. Die gesellschaftlichen Werte und Normen sind die Basis ihrer Vorgehensweise. Als Expertin für Konfliktmanagement und Sexualtherapie führt sie eine eigene Praxis.

Anna Schneider

Anna Schneider, Bäuerin, Schwendi im Weisstannental

Die gebürtige Polin ist in einer Stadt mit rund 70 000 Einwohnern aufgewachsen, sie besuchte die Technische Fachschule für Landwirtschaft und studierte Chemie. Vor 19 Jahren kam sie aus wirtschaftlichen Gründen ins Weisstannental mit 213 Einwohnern, wo sie sich verliebte. Die dreifache Mutter arbeitet als Bäuerin und in einem Altersheim. In ihrer Freizeit liebt sie es, zu wandern, kochen, backen oder gärtnern.

Mirjam Stauffacher

Miriam Stauffacher, Landwirtin und Agrotechnikerin, Nesslau

Die Landwirtin ist seit zwei Jahren verheiratet und wohnt mit ihrer Lebensgefährtin in einer Generationengemeinschaft mit ihren Eltern. Auf dem Bauernhof gibt es Milchkühe, Milchziegen, eine Alpwirtschaft und Agrotourismus. «Auf einem Generationenbetrieb gibt es oft verschiedene Meinungen, das stellt uns vor Herausforderungen, die wir aber gerne annehmen.»

Tag der Bäuerin 2019