Sonderschau

Sie fotografieren die Felder aus der Vogelperspektive, spüren scheuende Wildtiere auf, bringen Nützlinge oder Fungizide aus und werden bald auch den Wasser-, Nährstoff und Schutzmittelbedarf einer Pflanze analysieren können: Drohnen sind in der Zukunft von der Landwirtschaft kaum mehr wegzudenken.

 

Weil die letztjährige Sonderschau zum Thema Drohnen beim Fachpublikum viel Anklang fand, und vor allem weil sich in der letzten Zeit in Sachen Digitalisierung einiges getan hat, wird das Thema an der diesjährigen Tier&Technik wieder aufgenommen. 

Tier&Technik 2018 - Sonderschau Drohnen in der Landwirtschaft

Fliegende Helfer

Drohnen begeistern nicht nur durch ihre Flugeigenschaften. Immer mehr richtet sich der Blick auf das, was sie tragen: zum Beispiel Hyperspektralkameras. Damit wird es in Zukunft möglich sein, in die Blätter hineinzusehen, um unter anderem den Gesundheitszustande der Pflanzen festzustellen. Insbesondere im Wein-, Obst- und Gemüseanbau liegt hier noch viel Potenzial.

 

Die Sonderschau in Zusammenarbeit mit der Remote Vision GmbH, der AgriCircle AG und UFA-Samen Nützlingen gibt einen faszinierenden Rundumblick auf die fliegenden Alleskönner. Die Besucher erfahren vor Ort, was für einen sicheren Flug beachtet werden soll und wo die kleinen Helfer eingesetzt werden können.

 

Neu können auch die Besucher ihr Bestes geben und die Drohnen eigenhändig steuern. Unter fachkundiger Aufsicht können Interessierte von 9.00 bis 11.30 Uhr und 13.00 bis 15.00 Uhr im Indoor-Bereich der Halle 7 versuchen, die Kleindrohnen zu manövrieren.

 

Im Outdoor-Bereich finden Flugdemonstrationen von grossen Drohnen statt. Um 10.00, 11.30, 13.30 und 15.30 Uhr können die Besucher live erleben, wie die Helfer in der Luft gesteuert werden.

Tier&Technik 2018 - Hackroboter Typ Oz

Helfer zu Boden

Die Digitalisierung macht sich in der Landwirtschaft nicht nur in Form von Drohnen bemerkbar, sondern hält auch am Boden Einzug: An der Tier&Technik können die Besucher live erleben, wie ein autonomer Roboter für mechanische Unkrautbekämpfung und Transporthilfe eingesetzt wird. Der Hackroboter Typ Oz kann die täglichen Arbeiten im Gemüse-, Wein- und Obstbau erleichtern. Er ist mit 4-Rad Antrieb ausgestattet und kann per Mobiltelefon gesteuert werden.